Die ersten wärmeren Tage sind für viele Hunde eine Einladung zu langen Spaziergängen. Mehr Rennen, mehr Schnüffeln im Gras, mehr Abenteuer.
Leider bringt der Frühling auch etwas mit, das wir beim Spaziergang nicht dabeihaben möchten: Zecken.
Diese kleinen Parasiten wirken unscheinbar, können aber für die Gesundheit des Hundes sehr gefährlich sein. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man die Gefahr erkennt, wie man eine Zecke entfernt und wie man seinen Vierbeiner vor einem Zeckenbiss schützt.
Ein Zeckenbiss bedeutet nicht immer sofort eine Krankheit, doch das Problem ist, dass diese Parasiten gefährliche Krankheitserreger übertragen können. Beim Saugen von Blut können sie Bakterien, Viren oder Protozoen in den Körper des Hundes bringen, die sogenannte durch Zecken übertragene Krankheiten verursachen.
Zu den häufigsten gehören unter anderem:
Wichtig ist, dass die Symptome nicht immer sofort auftreten. Manchmal zeigen sie sich erst nach einigen Wochen oder sogar Monaten nach dem Biss.
Nach einem Spaziergang sollte man den Hund einige Tage lang gut beobachten. Wenn du eine Veränderung in seinem Verhalten bemerkst, ignoriere diese Signale nicht.
Die häufigsten Symptome von durch Zecken übertragenen Krankheiten sind:
Manchmal treten auch neurologische Probleme auf, wie Krämpfe oder Gleichgewichtsstörungen.
Wenn du eines dieser Symptome bemerkst, wende dich so schnell wie möglich an einen Tierarzt. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto größer ist die Chance auf eine wirksame Behandlung.
Die wichtigste Regel lautet: schnell, aber ruhig handeln.
Je kürzer die Zecke an der Haut des Hundes saugt, desto geringer ist das Risiko einer Infektion. In der Regel dauert es etwa 24 Stunden, bis Krankheitserreger übertragen werden.
Schmiere die Zecke nicht mit Fett, Alkohol oder anderen Substanzen ein. Das hilft nicht und kann das Infektionsrisiko sogar erhöhen.
Wenn ein Teil der Zecke in der Haut des Hundes zurückbleibt, solltest du am besten einen Tierarzt aufsuchen..jpg?1774344526674)
Die beste Strategie ist Vorbeugung. Heute gibt es mehrere wirksame Methoden, um Hunde vor Zecken zu schützen.
Am häufigsten verwendet werden:
Zusätzlich lohnt es sich, eine einfache Gewohnheit zu entwickeln: Kontrolliere deinen Hund nach jedem Spaziergang gründlich, besonders an Stellen wie:
Zecken mögen warme und gut durchblutete Körperstellen..jpg?1774344549492)
Ein Spaziergang mit dem Hund sollte mit Freude und nicht mit Stress verbunden sein. Deshalb lohnt es sich, eine einfache Routine einzuführen:
Das sind kleine Maßnahmen, die die Gesundheit – und manchmal sogar das Leben – deines Hundes retten können.
Hast du einen Hund? Dann beginne schon jetzt mit den Vorbereitungen auf die Zeckensaison.
Der Frühling beginnt gerade erst, aber Zecken können sogar im Winter aktiv sein, wenn die Temperaturen über null liegen.